Der Euro – und Griechenland
Erstellt von Ralf Ullrich am Donnerstag 25. Februar 2010
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Der Euro – und Griechenland in der Krise
Liebe/r Leser /innen,
Wir haben für Sie die wichtigsten Nachrichten zu Thema Der Euro – und Griechenland zusammengefasst:
was Fokus , Spiegel, Wall Street Jornal
Griechenland ist nur die Spitze des Eisbergs. (Der Fokus)
Spanien, Portugal und Irland – halb Europa steckt in der Schuldenfalle. So groß sind die Brandherde.
Ob und wie greift die Staatengemeinschaft Griechenland unter die Arme? Viele Euros nach Athen tragen? Oder die Hellenen einfach sich selbst überlassen? „Es ist buchstäblich die Wahl zwischen Pest und Cholera“, sagt Andreas Rees, Volkswirt bei Unicredit. Hilft man den Hellenen, erwarten auch die anderen Sorgenkinder in der Euro-Zone Beistand. Lässt man Griechenland im Regen stehen, löst man Panik an den Finanzmärkten aus. „In weiterer Ferne, nicht in diesem oder im nächsten Jahr, könnte die Währungsunion auseinanderbrechen“, sagt der Wirtschaftsprofessor Nouriel Roubini.
Das muss nicht passieren. Wirklich darauf ankommen lassen will es aber auch niemand. Schon bedingt durch die gemeinsame Währung sitzen alle in einem Boot. Weder gibt es Szenarien für den Staatsbankrott eines EU-Mitglieds noch die Möglichkeit, es aus der Gemeinschaftswährung zu werfen. Selbst wenn, wie im Fall der Griechen, der Beitritt durch falsche volkswirtschaftliche Zahlen erschwindelt wurde.
Warum lässt Euro-Land die Hellenen nicht einfach ihre Probleme allein lösen? Und wenn sie es nicht schaffen, geht der Staat eben bankrott.
Die Antwort ist einfach: Die EU hat Angst vor der Kettenreaktion. Denn halb Europa sitzt in der Schuldenfalle. Und der Rest ist nicht weit von ihr entfernt.
http://www.focus.de/finanzen/news/euro/tid-17351/euro-krise-es-brennt-lichterloh_aid_483465.html
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Spanien – der größte Brandherd
(Der Fokus)
Vom Musterschüler zum Sorgenkind Europas. Dieser Weg muss nicht weit sein wie Spanien zeigt. Im vergangenen Jahrzehnt wuchs Spaniens Bruttoinlandsprodukt im Schnitt um 2,8 Prozent jährlich und damit fast doppelt so stark wie die Euro-Zone. Bis zum Jahr 2007 drückten die Spanier ihre Gesamtverschuldung auf 42 Prozent des BIP. Auch den Staatshaushalt hatte Spanien im Griff. Das Defizit betrug selten mehr als ein Prozent. Von 2005 bis 2007 wies das Land sogar einen Überschuss aus.
Damit ist erst einmal vorbei. Für viele Experten geht von Spanien die größte Gefahr für den Euro-Raum aus. Spaniens Volkswirtschaft ist viereinhalbmal so groß wie die von Griechenland.
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Deutsche Banken im Risiko
Deutsche Banken könnten nach SPIEGEL-Informationen durch eine Staatspleite Portugals, Italiens, Irlands, Griechenlands oder Spaniens in Schieflage geraten. In einem internen Vermerk der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) heißt es: “Das Hauptrisiko für den deutschen Finanzsektor besteht in kollektiven Schwierigkeiten der PIIGS-Staaten”. Damit sind Portugal, Italien, Irland, Griechenland und Spanien gemeint. Das klamme Griechenland könne “möglicherweise der Auslöser sein”.
Laut BaFin-Berechnungen haben deutsche Banken von den PIIGS Papiere im Volumen von 522,4 Milliarden Euro gekauft. Das seien rund 20 Prozent der gesamten Auslandsforderungen deutscher Banken. Sie seien “Hauptgläubiger in Spanien und Irland und zweitwichtigster Gläubiger in Italien”.
HRE hat Griechenland-Portfolio von mehr als neun Milliarden Euro
Als Verursacher der gegenwärtigen Turbulenzen haben die Fachleute Spekulanten ausgemacht. “Insbesondere unter Hedgefonds finden sich Vertreter, die auf eine Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und ein Auseinanderbrechen des Euro-Raums setzen.” Die Forderungen deutscher Banken gegenüber Griechenland bündeln sich bei ohnehin schon angeschlagenen Instituten.
Das mit Abstand höchste Griechenland-Portfolio hat nach Erkenntnissen der BaFin mit 9,1 Milliarden Euro ausgerechnet die Hypo Real Estate (HRE) in den Büchern. Das mittlerweile zwangsverstaatlichte Institut stockte sein Engagement in diesem Land vom März bis September vergangenen Jahres um fast 50 Prozent auf, genau zu jener Zeit, als es mit erheblichen staatlichen Mitteln gestützt wurde. Die HRE selbst dementierte dies: “Wir können die Aussagen nicht nachvollziehen, da wir den Bafin-Bericht nicht kennen. Wir haben im Jahr 2009 kein Neugeschäft in Griechenland gemacht.”
Die Commerzbank, an der der Bund ebenfalls beteiligt ist, hält Griechenland-Papiere im Volumen von 4,6 Milliarden Euro. Auch angeschlagene Landesbanken haben im großen Stil griechische Anlagepapiere gekauft, die LBBW für 2,7 Milliarden Euro, die BayernLB für 1,5 Milliarden Euro.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,679222,00.html
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auch das Berichtet des Wall Street Journals
sind es nämlich die französischen sowie deutschen Banken, welche Griechenland-Anleihen in Wert von über $119 Mrd. in den Büchern stehen haben.
Doch das ist noch nicht alles. Anleihen der PIIGS-Staaten im Wert von über $900 Mrd.
sollen laut dem WSJ-Artikel in den Depots der Banken eingebucht sein.
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Bitte nehmen Sie die Schlagzeilen ernst, denn es geht nicht um den Bankrott der Länder ,. Wer bürgt den für die Schulden . Sie als Bürger mit Ihrem Geld letztendlich. Denn Sie sind die Leidtragenden egal wie man es mit der Krise weiter geht. Es is ein Fass ohne Boden. Sie bürgen mit Ihrem Geldvermögen.
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