Edelmetalle als Anlageklasse
Erstellt von Ralf Ullrich am Sonntag 12. April 2009
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Edelmetalle als die neue Anlageklasse
Wert der Derivate übersteigt mittlerweile sogar den Wert der physisch vorhandenen Metalle Gold bleibt wichtigstes Anlagemetall
Was, bitte sehr, soll an Edelmetallen als Anlagemöglichkeit neu sein? Die Kombination gibt es doch schon seit Jahrtausenden Nun, neu ist schlicht und ergreifend, das durch die Finanzkrise in den letzten Monaten weltweit gewaltig gestiegene allgemeine Interesse, das es so in der Geschichte noch nicht gab und daraus resultierend, ein interessantes Produkt als Sparplan und Einmalanlage auch für Kleinanleger. Dies wird hier vorgestellt.
Edelmetalle dürfen heute in keinem Anlageportfolio mehr fehlen, allerdings war bisher der Erwerb physischen Goldes oder Silbers erst ab einer gewissen Größenordnung sinnvoll.
Aber der Reihe nach Von den über einhundert bisher bekannten chemischen Elementen sind rund 80% Metalle im weitesten Sinne. Die technisch wichtigsten sind zweifellos Eisen, Kupfer, Aluminium, Nickel, Zink, Zinn, Quecksilber und deren Legierungen. Ais Anlagemetalle haben sich nur Gold, Silber, Platin und Palladium durchgesetzt, obwohl auch andere Edelmetalle wie beispielsweise Rhodium und Iridium selten und wertvoll sind.
Die vier Anlagemetalle werden nicht nur wie andere Metalle als industrielle Rohmaterialien in verschiedenen Formen gehandelt, sondern auch in Form von genormten Barren und als Zahlungsmittel anerkannte Münzen, als äußerem Ausdruck ihres inneren Wertes .
Barren und Münzen sind nicht als Rohstoffe sondern ausschließlicch als Anlagemetalle im Handel. Der Basiswert wird international verbindlich täglich an Londoner Börsen festgelegt.
Gehandelt werden aber auch die zur Zeit mit Recht gescholten Derivate, also bankeigene Papiere ohne inneren Wert, die Edelmetallpreise nur nachbilden und nicht durch Einlagensicherungsinstrumente für Banken gesichert sind. Der gesamte Wert der Derivate bzw Zertifikate übersteigt mittlerweil sogar den Wert der Physich vorhanden Metalle. In vielen Ländern sind solche Papiere aus guten Grunden verboten, in Deutschland noch nicht.
Wir haben ein Produkt entwickeIt, das auch Kleinanlegern die Möglichkeit zur Investition bietet. Es hat aussschlieBlich real vorhandenes Metall als Hintergrund, das sich entweder beim Kunden oder in der Schweiz gelagert in Hochsicherheitstresoren befindet. In ihrer historischen und heutigen Bedeutung unterscheiden sich die Anlagemetalle in vielerlei Hinsicht. Gold und Silber sind seit Jahrtausenden, Platin und Palladium als eigenstandige MetalIe erst seit ca. 250 bzw. 200 Jahren bekannt. In der Technik findet Gold kaum Anwendung, Silber dagegen in hohem MaBe in Elektronik, Optik und Chemie und auch für Platin und Palladium findet man zunehmend mehr Einsatzmöglicheiten.
Das Handelsvolumen von Gold und Silber ist daher schon sehr unterschiedlich, es übersteigt aber das von Platin und Palladium um ein Vielfaches mit der Konsequenz stark divergierender Volatilitäten, auch aufgrund unterschiedlicher Fördermbglichkeiten.
Gold wird auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel akzeptiert
Aus all diesen Grunden ist und bleibt das wichtigste Anlagemetall Gold. Obwohl Gold kaum nützliche Anwendungen bietet, fasziniert es seit Jahrtausenden alle Kulturen wegen seiner Schwere, seiner leichten Bearbeitbarkeit und vor allem auf Grund seiner Farbe und seines Glanzes. Wertvoll wurde es aber erst durch seine Seltenheit und die schwierige Gewinnung.
Es wird auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel akzeptiert und ist trotz hohem Wert mit kleinem Volumen, gut zu transportieren. Ein Goldbarren mit dem Volumen eines Hühnereis wiegt ca. 1 kg und hat einen Wert von ca. 22 000 Euro! Durch Forschungen von Historikern, Geologen, Archaologen etc. kann man den bisher auf der Welt ungefahr geförderten Goldbestand berechnen. Er entspricht einem Würfel mit der Kantenlange 20 m.
Keine Mehrwertsteuer auf den Handel mit Gold
In Deutschland unterliegt der Handel mit Goldbarren nicht der Mehrwertsteuer, (Bei Münzen bezahlt man MWST ), eine Wertsteigerung nicht der Abgeltungsteuer Auch Silber ist als Anlagemetall hoch begehrt . Viele groBe Namen wie Bill Gates, Georg Soros und Warren Buffet haben heutzutage in Silber investiert. In den Siebzigerjahren haben die Gebrüder Hunt versucht, den Silberpreis zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Der Silbermarkt heute ist vorwiegend bestimmt durch seine industriellen Anwendungen oder für Schmuck. Gerade das macht ihn aber auch für Anleger interessant, da die Silberförderung mit der steigenden Nachfrage nicht Schritt halten kann. Dies ist auch technisch bedingt, da es reine Silberminen nicht mehr gibt und Silber nur als Nebenprodukt bei der Förderung anderer Metalle anfallt. Deshalb wird teures Recycling immer wichtiger In Deutschland unterliegt der Handel mit Silberbarren einer Mehrwertsteuer von 19%, Silbermünzen 7%. Wie bei Gold unterliegt eine Wertsteigerung nicht der Abgeltungsteuer.
Mitlerweil hat der US-Senat das von Obama das vorgelegte Konjunkturprogramm in Höhe von 838 Mrd. US-Dollar verabschiedet In Deutschland summiert sich das Programm auf bisher 88 Mrd. Euro. Experten bezweifeln dennoch, ob diese gewaltigen Summen ausreichen werden, der Finanz- und Wirtschaftskrise Herr zu werden. Wohin das führen wird, Staatsverschuldung, Inflation, Geldentwertung, ungedeckte Währungen.
Gold und Silber überdauern jede Inflation, deflation und Währungen
Kein Wunder, dass Gold und Silber eine Renaissance ungeahnten Ausmaßes erleben. Sie haben einen inneren Wert, unterliegen keiner Inflation,Deflation oder Währungsreformen und werden immer und Oberall als Zahlungsmittel hoch begehrt sein. Gezeigt hat sich das auch nach den beiden Weltkriegen: Viele
Bauern wurden reich, indem sie Lebensmittel nur gegen wertvollen Schmuck und Goldmünzen tauschten. Allerdings gibt es ein Problem: Gold- und Silberbarren werden, bedingt durch die Produktionskosten, mit abnehmender GroBe pro Unze immer teurer und es gibt, wie bei anderen Waren auch, bei geringer Abnahme einen Mindermengenzuschlag.
Eine Lösung bieten wir mit einen Sparplan ohne Mindestlaufzeiten mit nur 50 Euro im Monat Mindestanlagebetrag. Investiert wird in physisch vorhandenes Gold oder Silber in kleinsten Einheiten. Hinzu kommt der bekannte Cost-Average-Effect, obwohl auf Wunsch natürlich auch Einmalanlagen möglich sind. Zusätzlich profitiert der Kunde hierbei von günstigen Einkaufskonditionen .
Gold und Silber gehören aber nicht nur als Inflationsabsicherung in jedes Portfolio, der Anleger kann auch mit erheblichen Wertsteigerungen rechnen. So sind die Preise für Gold und Silber in den letzten acht Jahren um 300% gestiegen! Welchen prozentualen Anteil ein Anleger in Edelmetalle investieren soll, hangt natürlich von den individuellen Lebensumstanden ab. Als Ratschlag ist eine Größenordnung von 30% sicher richtig.
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