Gerät die Eurozone ins Wanken…
Erstellt von Ralf Ullrich am 29. April 2010
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Gerät die Eurozone ins Wanken…
Liebe Leser
Während einerseits die Rettungsmaßnahmen für Griechenland laufen, schießen sich die Märkte bereits auf die nächsten Länder wie Portugal und Spanien ein. Eine Kettenreaktion droht – kollabiert Griechenland, wären auch andere EU-Staaten von einer Staatspleite bedroht.
Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass die nächsten größeren Wellen bereits im Anrollen sind. Die vorgenannten Euroländer geraten in ernsthafte Bedrängnis.
Sie sehen sich einerseits Angriffen von Spekulanten ausgesetzt, und andererseits wirken die natürlichen Marktkräfte. Es stellt sich die Frage, wie lange das fragile Finanzsystem dies noch aushält.
Die deutsche Kanzlerin bremst (offiziell), jedoch drängen die anderen Länder auf eine rasche Hilfszusage für Griechenland. Durchaus aus Eigeninteresse, wie Ökonom Professor Sinn richtig sagt:
“Dass die Spanier und die Italiener jetzt darauf drängen, dass wir ohne Bedingungen schnell zahlen, ist verständlich, denn Griechenland ist der Präzedenzfall, der dann auch für sie relevant sein wäre“.
Die Ähnlichkeit zu dem, was wir in den vergangenen zwei Jahren gesehen haben, ist frappierend. Erst heißt es, wir müssen helfen, es fließt aber kein Geld, dann wird wochenlang debattiert bis das Fass ohne Boden offensichtlich wird. Kaum regt sich der öffentliche Unmut, wird die allgemeine Aufmerksamkeit auf das nächste Problem gelenkt. Heute Griechenland, morgen Portugal und wann brennt die gesamte EU?
Daher unsere dringende Empfehlung an Sie:
Forcieren Sie Ihre Vorsorge in allen Bereichen und rechnen Sie mit allem. Grundsätzlich denken wir zwar, dass das System trotz der enormen Belastungen noch eine ganze Weile hält. Dennoch stehen die Alarmzeichen auf rot und Sie sollten mit raschen und harten Einbrüchen bis hin zu Bankruns auch bei uns rechnen.
Deshalb sollten Sie auf jeden Fall einen Bargeldvorrat für ein bis drei Monatsausgaben bereitliegen haben. In Griechenland kann es rasch zu einem Ansturm auf die Banken kommen und dann ist die Frage, wie lange wird es dauern, bis die deutschen Sparer nervös werden.
Falls Sie noch nicht – einen Teil Ihres unsicheren Papiergelds in Edelmetalle getauscht haben , sollten Sie jetzt tauschen. Auch wenn der Goldpreis scheinbar recht teuer ist. Viele Leser meinten vor ca. zwei Jahren, Gold wäre mit damals € 450,– pro Unze, sehr teuer. Der Preis hat sich seit damals mehr als verdoppelt, obwohl noch nichts wirklich „Schlimmes“ passiert ist. Falls Sie Fragen rund um den Edelmetallkauf haben, so schreiben Sie mir oder rufen uns an.
Als nächstes sollten Sie Ihre Vorratshaltung umfassend prüfen und soweit erforderlich, auffrischen und ergänzen. Rüsten Sie sich dafür, dass Sie im Fall der Fälle nicht sofort in persönliche Not geraten.
Selbst wenn die Versorgung nicht kurzfristig zusammenbricht, hätten Sie schon im Vorfeld keine Probleme nachzukaufen, wenn auch nur ein Bruchteil unserer Mitbürger ebenfalls vorsorgen möchte.
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